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Therapeutisches Reiten

 

 

„Obwohl der Mensch mit der Gabe der Sprache gesegnet ist, nutz er sie zum größten Teil ohne Sinn und falsch. Tiere haben nur eine reduzierte Sprache,

setzen sie aber nützlich und ehrlich ein, und ein geringeres aber wahres Wissen ist besser als eine große Lüge.“

                                                                                                                                                          Leonarda da Vinci

 

 

 

Therapeutisches Reiten ist der Oberbegriff für 3 Bereiche:

 

Das therapeutische Reiten, oder auch Reittherapie genannt, unterteilt sich nach dem „Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V.“ (DKThR)

in vier Fachbereiche. Die Grenzen zwischen den vier Bereichen sind jedoch fließend.

Unterteilt werden diese wie folgt: 

 

  • Hippotherapie
  • Heilpädagogische Förderung
  • Reiten für Menschen mit Behinderungen
  • Ergotherapeutische Behandlung

 

Die Hippotherapie, die eine krankengymnastische Behandlung ist, nutzt die Bewegung des Pferdes als therapeutischen Reiz.

Heilpädagogische Förderung (Reiten und Voltigieren) ist eine pädagogische und psychotherapeutische Behandlung mit dem Pferd als Partner und Erziehungshelfer.

Beim Reiten als Sport für Behinderten werden Behinderte mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen betreut.

Die Betreuung bezieht sich von der Auswahl des geeigneten Pferdes, der Reitweise,

kompensatorischer Hilfsmittel bis hin zur Turnierbetreuung.


Gleichermaßen werden in allen drei Bereichen die psychomotorischen Fähigkeiten gefördert.

  • Körperwahrnehmung
  • Körperbeherrschung
  • Konzentration
  • Selbstvertrauen
  • Sensibilität für Andere
  • Spielerisches Lernen
  • Takt und Rhythmusgefühl
  • Koordination
  • Vertrauen in Andere
  • Balance

 

 

Über die Freude am Umgang mit Pferden werden die eigenen Grenzen kennengelernt und nötige Regeln akzeptiert.

 

Therapeutisches Reiten umfasst pädagogische, psychologische, rehabilitative und soziointegrative Angebote mit Hilfe des Pferdes für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderem Förderbedarf. Dabei steht nicht die reitsportliche Ausbildung im Vordergrund, sondern die individuelle Förderung durch einen Reittherapeuten und das Pferd.